Medien-Center

Pressemitteilungen

04 Mai 2016

Silverfleet Capital erwirbt Sigma Components

Silverfleet beteiligt sich mehrheitlich an Hersteller von Flugzeugpräzisionsteilen

Das auf den europäischen Mid-Market spezialisierte Private-Equity-Haus Silverfleet Capital gab heute den Abschluss einer Vereinbarung zum Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Luftfahrtdivision der Avingtrans Plc („Sigma Components“ oder „Sigma“) bekannt. Sigma ist ein britischer Hersteller von Präzisionsbauteilen für die Zivilluftfahrt. Der Kauf von Sigma erfolgt zu einem Unternehmenswert von £ 65,0 Mio. Das Management des Unternehmens um Gründungs-CEO Mark Johnson erwirbt eine Minderheitsbeteiligung. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Eigentümer von Avingtrans Plc sowie der deutschen und österreichischen Kartellbehörden.

Sigma betreibt vier Standorte im Vereinigten Königreich sowie zwei Standorte in China und beschäftigt rund 750 Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen Unternehmen der globalen Luftfahrtindustrie wie Rolls-Royce, Safran, Airbus, Bombardier und BAE Systems. Das Unternehmen beschäftigt ein Team von über 40 Ingenieuren und zeichnet sich durch eine starke Leistungsbilanz in der Einführung neuer Produkte in den Markt aus.

In den vergangenen Jahren ist Sigma Components organisch und durch Akquisitionen gewachsen und mit seinen Nischenprodukten – Rohrleitungen und Kanälen, Komponenten und Präzisions-Oberflächenveredelungen für Flugzeuge – zu einem internationalen Marktführer aufgestiegen. Erst im März 2016 erwarb Sigma ergänzend zum eigenen Rohrleitungsportfolio zwei Produktionsanlagen für Rohrleitungen in Nuneaton (UK) und in Xi’an (China) von Rolls-Royce.

Das Debt-Financing der Transaktion übernehmen HSBC und Santander. Mit dem Abschluss der Transaktion wird spätestens bis Ende Mai 2016 gerechnet.

„Wir freuen uns über die Beteiligung von Silverfleet an unserem Unternehmen“, erklärt Mark Johnson, CEO von Sigma. „Silverfleet ist für Sigma der ideale Partner, um uns in unserer nächsten Wachstumsphase zu unterstützen. Gegenwärtig sehen wir einige interessante Möglichkeiten zur Ausweitung unserer Produktionskapazitäten und wollen unsere Beziehungen zu neuen und bestehenden Kunden weiterentwickeln. Wir freuen uns darauf, mit unserem Unternehmen die nächste Wachstumsstufe zu erreichen.“

Die Transaktion wurde von David MacKenzie geleitet, Partner bei Silverfleet Capital mit Zuständigkeit für den britischen Produktionssektor. Er wurde von Investment Executive Sumit Dheir und Associate Adam Ahern unterstützt. David MacKenzie kommentiert: „Wir freuen uns über unsere Partnerschaft mit Sigma, einem Marktführer mit exzellenter Wachstumsdynamik. Silverfleet hat eine beeindruckende Bilanz bei Investitionen in Produktionsbetriebe, und wir sehen für Sigma – einem Unternehmen, das im Inland wie international in einem fragmentierten Markt tätig ist – ideale Entwicklungschancen.“

Silverfleet ist ein im Produktionssektor zuletzt besonders aktiver Investor. Erst kürzlich meldete das Unternehmen den Verkauf des deutschen Produktionsbetriebes Kalle, der während der Beteiligung von Silverfleet ein markantes Wachstum verzeichnet hatte. Im Vormonat gab das Unternehmen zudem eine Investition in Coventya bekannt, ein
französisches Unternehmen im Bereich Spezialchemikalien. Das gegenwärtige Portfolio beinhaltet mit Cimbria auch einen der weltweit führenden Hersteller von Equipment für die Saatgut- und Getreideverarbeitung sowie mit Phase One einen Hersteller von Kamera- und Bildverarbeitungssystemen.

Beraten wurde Silverfleet bei dieser Transaktion von KPMG (Corporate Finance), Macfarlanes (Legal), Deloitte (Financial und Tax Due-Diligence sowie Tax-Structuring), von Victanis und Peter Woolfrey (Commercial Due-Diligence), ERM (Environmental-Due-Diligence) sowie von Aon (Insurance-Due-Diligence).